Ist das wirklich nötig

Wissen Sie, was notwendig ist, um ein »guter Geschäftsführer« zu sein?
Uniabschluss? Viele Jahre Berufserfahrung? Breites Wissen über betriebliche Belange? Entscheidungsfreude? Kommunikative Skills? Die Fähigkeit, Mitarbeiter zu motivieren? Rentabilität? Kundengewinnung? Umsatzsteigerung?

Ja, bei dieser Frage kommen Manager gerne ins Schwärmen und Philosophieren. Lassen Sie mich die Frage aber anders beantworten: Das einzige, was es wirklich braucht, um guter Geschäftsführer zu sein, ist die Eintragung im Handelsregister – und die individuelle Definition von »gut«. Das ist auch schon alles.

Leider sehen das die wenigsten so. Sie setzen sich Ziele – wie eben guter Geschäftsführer zu werden –, und machen die Zielerreichung dann mangels eigener Definition von den Ansprüchen anderer abhängig. Und kommen deshalb aus dem Müssen gar nicht mehr heraus. Sie »müssen« sich mehr Wissen aneignen, sie »müssen« abends noch länger im Büro bleiben, sie »müssen« dem Aufsichtsrat Honig ums Maul schmieren.

Die Überlebenslinie

Und warum? Weil ihnen eben diese klare Definition der Überlebenslinie fehlt – also dem Punkt, der absolut notwendig ist, um ein Ziel zu erreichen. ÜBERLEBENSlinie? Weil es auch beim Überleben um die Mindestanforderung von atmen, trinken, essen, gegen Wärme und Kälte bedecken, schlafen und ausscheiden geht. Alles andere ist Zugabe.

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