Wie Sie Ihre Energie aus dem Schrank holen

Linke Schublade: saubere Socken. – Rechte Schublade: Socken für die Wäsche.

Linkes Ablagefach: Urlaubsgefühle. – Rechtes Ablagefach: Job-Rückkehr-Depression.

Wenn ich mir die Denkmuster mancher Menschen anschaue, scheinen sie gebaut zu sein wie bessere Schränke: Auf der einen Seite liegt alles, was Spaß macht, was Freude bereitet und sich gut anfühlt – auf der anderen Seite sind die Schubladen mit der Dreckwäsche, die die Besitzer gerne sorgsam ignorieren, bis sie leider Gottes überquellen.

Was quillt dort dann heraus? Klar: alles, was Stress bereitet, Routine bedeutet und den Stempel „nerviger Alltag“ trägt. Natürlich macht es da mehr Freude, die Urlaubsschublade aufzuziehen oder sich im Wochenendregal zu vergnügen. Die traurige Wahrheit ist doch aber: Sie verbringen die überwiegende Mehrheit Ihrer Zeit in den Lebensbereichen, die nicht das Label „Freizeit“ tragen.

Wie ziehen Sie also aus diesen – aus der Arbeit, aus dem Alltag – ebenso viel Energie wie aus einer Auszeit an einem herrlichen Südseestrand? „Wie Sie Ihre Energie aus dem Schrank holen“ weiterlesen

Nur Mut

»Du kommst ja nie in Stress, oder?«

Ich sitze im Garten meines Schwagers. Die Steaks brutzeln über den Kohlen und wir genehmigen uns das erste Bier.

»Nö, ich wüsste nicht, warum. Was soll ich denn machen? Die Leute sind im Freibad. Bei dem schönen Wetter will doch keiner im Seminar sitzen.«

Er wendet die Steaks und schlägt vor: »Ich würde zumindest morgens Sport machen.«

Da kann ich mir ein Grinsen nicht verkneifen. Er hat eine riesige Wampe. Und klar, weiß ich, wie Sport geht. Und ich weiß auch, dass Sport gut für den Körper ist und das allgemeine Wohlbefinden steigert.

Von Mut und Leidenschaft

Tja … heute mache ich aber immer noch keinen Sport. Warum?

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Wie hoch ist Ihre Lebensqualität?

Die meisten Menschen glauben, ihre Lebensqualität hinge von ihren Lebensumständen ab. Also von dem, was von außen vorgegeben ist. Zum Beispiel ob sie einen sicheren Arbeitsplatz und ein „gutes“ Einkommen haben. Oder wie ihr Chef mit ihnen umgeht. Ob sie an einem schönen Ort und in schönen Räumen wohnen. Wie gesund sie sind. Und so weiter.

Aber ich glaube das nicht.

Wenn Sie mich fragen, wovon es abhängt, ob jemand seine Lebensqualität hoch oder niedrig einschätzt, dann sage ich: „Wie hoch ist Ihre Lebensqualität?“ weiterlesen

Für im Alltag Gefangene: Wie Sie dem täglichen Murmeltier entkommen

Denken Sie einmal an Ihren ersten Job zurück. Die Aufregung am ersten Tag, die Freude über jeden Erfolg und jedes erreichte Ziel. Jeder Tag war der Hammer, jeden Tag gab es etwas Neues und überhaupt sind Sie pausenlos mit stolz geschwellter Brust und bester Laune umhergelaufen. „Für im Alltag Gefangene: Wie Sie dem täglichen Murmeltier entkommen“ weiterlesen

Wie Sie weniger müssen müssen

»Hab’ heute keine Zeit, bin voll im Stress«, sagt sie und ihre Geste mit Daumen am Ohr und kleinem Finger am Mund deutet das Versprechen an, dass sie mich anrufen wird. Ich winke ab und grinse in mich hinein. Das Spielchen treiben wir schon zwei Jahre so.

Das Problem mit der Unverbindlichkeit

Das ist leider nur ein Beispiel für gewisse Standardlügen, die Sie mit Sicherheit auch schon angewendet haben, um ein Bild von Nettigkeit aufrechtzuerhalten – oder über die Sie sich als Empfänger geärgert haben:

»Ich melde mich« können Sie zum Beispiel komplettieren mit: » … aber warte nicht drauf.«

»Das kriegen wir schon hin« bedeutet eigentlich: «DU wirst das schon hinkriegen.«

Und mit »Ist nicht vergessen« sagt Ihnen Ihr Gesprächspartner: »Sobald wir aufgelegt haben, werde ich nicht mehr dran denken.«

Ja, gesagt wird viel, aber die Bedeutung ist häufig eine andere. Nur: Anders, als Sie jetzt denken mögen, will ich das niemandem ankreiden – es ist nämlich keine böse Absicht. „Wie Sie weniger müssen müssen“ weiterlesen