Wie die Feigheit der Elite Unternehmenserfolg verhindert

»Was haben Sie sich da für einen Fehler erlaubt? Das ist ja unglaublich, das hätte Ihnen niemals passieren dürfen!«

Der Groll verschwindet und zwei Wochen später folgt ein Gespräch der ganz anderen Art: »Wir würden Ihnen gerne einen unbefristeten Arbeitsvertrag anbieten.«

Moment, was? Das macht doch keinen Sinn, oder? Dem Mitarbeiter erst einen Einlauf verpassen und dann trotzdem fest anstellen. „Wie die Feigheit der Elite Unternehmenserfolg verhindert“ weiterlesen

Sorgen? Ohne mich!

»Du musst einfach positiv denken.«

»Ich probiere es ja.«

Oh, wenn ich so etwas höre, steigt mir beinahe Dampf aus den Ohren. Welch ein absoluter Blödsinn!

Schon allein durch die Formulierung »Du MUSST« ist das Positive schon gestorben. Müssen tut niemand etwas. Und der andere hat nicht verstanden, dass probieren nicht geht. Entweder er denkt positiv, oder er tut es nicht. Da gibt es nichts zu probieren. Punkt. „Sorgen? Ohne mich!“ weiterlesen

Ich sehe was, was du nicht siehst

Mein ehemaliger Teilnehmer ist verzweifelt.

Nach dem Seminar bei mir ist er aufgeblüht. Er reist jetzt viel durch die Weltgeschichte, ist auf spannenden geschäftlichen Events unterwegs und kommt mit vielen einflussreichen Leuten zusammen. Ja, er ist aufgestiegen und genießt seine Karriere in vollen Zügen.

Das ist natürlich nicht sein Problem. Sein Problem ist seine Frau. Vielmehr hat seine Frau ein Problem: Sie hat erkannt, dass sie ein ganz anderes Lebenskonzept hat als er. Sie möchte lieber hilfsbedürftigen Menschen helfen, anstatt um die Welt zu jetten und ihre Abende in Abendkleid auf Galas oder Firmenveranstaltungen zu verbringen.

»Was soll ich nur machen? Das kriegen wir doch niemals zusammen.«
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Wie Sie dem Termindruck entkommen

Was ist der größte Aberglaube unserer Zeit? Wenn ich den Termin nicht schaffe, ist alles aus.

»Ich komme zu spät – der Deal ist geplatzt!«
»Das Produkt ist nicht fertig – den Kunden verlieren wir!«
»Das Projekt wurde verschleppt – wir scheitern!«

So auch mein Bekannter, den ich zu einem Kaffee traf. Mit bleichem Gesicht und angespannter Miene sagte er mir: „Ich bin übel im Stress. Mir hängt ein wichtiger Termin im Nacken. Wenn bis dahin die Präsentation nicht fertig ist, kann ich den Kunden für immer vergessen.“

Das ist theatralisch, totale Resignation, ganz großes Drama!

Mehr Termine als Zeit

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Alles ist möglich!

»Jetzt sei doch mal realistisch! Steck dir deine Ziele nicht so hoch. Sonst bist du am Ende nur enttäuscht, wenn es nicht klappt.«

Den Rat haben Sie bestimmt auch schon mal gehört. Oder vielleicht sogar selbst zu jemandem gesagt. Und der Gedanke dahinter, jemanden vor einer Enttäuschung bewahren zu wollen, ist mit Sicherheit gut gemeint. Darum sagen Eltern sowas besonders gerne zu ihren Kindern, wenn die mal wieder mit spinnigen Ideen nach Hause kommen, was sie alles tun werden bzw. wollen. Da wird dann sofort mit der »Realistisch-Keule« ausgeholt.

Realistische Ziele sind nicht realistisch

Leider verankert sich die Denkweise, Ziele müssten niedrig angesetzt werden, um realistisch zu sein, so stark, dass sie bis ins Erwachsenenalter reicht — und sich dort sogar noch verschlimmert.

Seien Sie doch mal ehrlich: Wenn Sie sich Ziele setzen — wovon hängt es ab, wie groß das Ziel ist? Wie schnell Sie es erreichen möchten? Was andere dazu sagen? Ihre wirklichen Wünsche? Oder Ihre Annahmen und Gedanken über sich selbst, was Sie überhaupt schaffen können? Also davon, was Sie für realistisch halten? Dann bedenken Sie: »Realistische« Ziele sind nichts anderes als ein Auswurf Ihrer Gedanken, Gefühle und Annahmen — und die werden von Ihrem Umfeld geprägt. Letztlich haben »realistische« Ziele also nichts mit der Realität zu tun.

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