Wie Sie dem Post-Holiday-Syndrom den Gar ausmachen

Post-Holiday-Syndrom, Urlaub, Alltag, Arbeit, Job, Begeisterung

Der Urlaub ist zu Ende – so ein Mist! Zurück aus den Ferien geht’s morgens wieder ins Büro und die Unlust ist noch größer als an manch anderen Tagen. Schlechte Laune, keine Motivation und mit dem Kopf noch am Strand oder in den Bergen, bevor Ihre Gedanken darum kreisten, wie furchtbar es Ihnen jetzt geht.

Mittlerweile haben Mediziner sogar schon einen Begriff für dieses Phänomen gefunden: Das Post-Holiday-Syndrom. Klingt doch echt böse, nach einer richtig schweren Krankheit. Oder?

Nach dem Urlaub zurück in der Tretmühle

Doch um dieses Syndrom zu heilen, benötigen Sie keinen Arzt. Das können Sie selbst. Viele Menschen fallen nach dem Urlaub in ein Tief, sie tauschen den Blick durch die Sonnenbrille gegen die graue, trübe Alltagsbrille. Was sie wahrnehmen, frustriert. Zurück in den anstrengenden Alltag, täglich dieselben Gesichter sehen, die immer gleichen Aufgaben erledigen, sich mit denselben Kunden rumschlagen. Bäh! Oh, da ist sie wieder diese Tretmühle, die viele Menschen gefangen hält und aus der sie nicht entkommen können.

Aber schauen Sie doch mal ein Jahr zurück: War da wirklich alles genau gleich wie heute? Das glaube ich kaum!

Von anderem Wetter über den neuen Kollegen bis hin zu neuen Kunden oder neuen Aufträgen und Anfragen  –  das Leben dreht sich weiter. Ja, auch Ihres. Alles ist in Veränderung. Auch im Job. Nur wenn Sie nicht genau hinsehen, sieht es vielleicht nach Einheitsbrei aussehen. Und wenn Sie denken, dass alles immer die gleiche Sch… ist, dann sehen Sie das eben auch. Klar macht das keinen Spaß!

Eine Frage der Perspektive

Gehen Sie es doch einmal anders an. Wenn Sie nach dem Urlaub  – oder dem Wochenende oder nach jedem Tag der Woche –  zurück ins Arbeitsleben starten, fragen Sie sich: Was könnte heute anders sein? Was könnte es Spannendes geben? Was könnten Sie sich an diesem Tag, in dieser Woche, in diesem Jahr noch vornehmen, was können Sie noch reißen? Da kommt doch gleich viel mehr Begeisterung auf, als wenn Sie schon davon ausgehen, dass sich nichts verändert und nichts mehr geht.

Und in den nächsten Monaten können Sie noch viel mehr erleben. Bald beginnt der Jahresendspurt. Der bringt wieder Schwung in die Bude. Noch ein paar schöne Sachen erreichen, Erfolge erzielen, glückliche Momente erleben und sich Gutes tun. Da gibt es noch so einiges, was Sie voller Tatendrang angehen können.

Und das Beste: Wenn Sie es jetzt angehen, dann können Sie mit Begeisterung darauf hinarbeiten, anstatt kurz vor Jahresende in Stress zu verfallen, weil Sie noch so viel vorhaben, aber nur noch so wenig Zeit bleibt.

Was ich Ihnen damit sagen will: Das Leben ändert sich ständig und Sie können mitgestalten. Darum heißt es nach der Sommerpause: Ab in die zweite Runde! Da geht noch was! Zeigen Sie, was Sie draufhaben. Und zwar voller Leidenschaft!

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